Im Rahmen des CADI-Projekts wurde ein neues Plakat zur Tier- und Pflanzenwelt der Aralregion entwickelt. Das Plakat soll v.a. vom Wüstenschutzgebiet Barsakelmes (Kasachstan) im Rahmen seiner Umweltbildung eingesetzt und demnächst an Besucher und Schulen des Gebiets verteilt werden. Entworfen wurde das Plakat von Daria Sklarenko, Künstlerin und Designerin, unter fachkundiger Beratung des ACBK und CADI-Projektpartnern.

Die Entwicklung von Kommunikationsmaterial zu Integriertem, nachhaltigem Ressourcenmanagement und Naturschutz (INRM) ist eine der Aufgaben der CADI.

Ende März 2020 wurde der erste Teil des Films von George Schnipper über die Wüsten Usbekistans, den Expeditions-Alltag des Filmteams des YouTube Kanals „Vse Kak U Zverei“ und die lebendige Fauna der Wüsten veröffentlicht. Heute freuen wir uns, den zweiten Teil des Films mit noch detaillierterem Material über die Wildnis Zentralasiens zu präsentieren.

Hier geht’s zum zweiten Teil.

Die Film-Expeditionen wurden unterstützt von der Michael Succow Stiftung im Rahmen des CADI-Projekts.

Usbekistan – ein Land mit großer Geschichte und einer noch größeren Vielfalt an Tieren! Dies dokumentiert Georg Schnipper, Zoologe und Blogger, in seinem neuen Film. George Schnipper hat 2019 das Team des YouTube Kanals „Vse Kak U Zverei“ zu Dreharbeiten in die zentralasiatischen Wüsten begleitet und ist mit faszinierendem Material über das Land, den Expeditions-Alltag und die lebendige Fauna der Wüsten zurückgekehrt:

Hier geht’s zum Film.

Wir sind gespannt auf den 2. Teil!

Die Film-Expeditionen wurden unterstützt von der Michael Succow Stiftung im Rahmen des CADI-Projekts.

Das Filmteam des YouTube Kanals „Vse Kak U Zverei“ hat einen neuen Clip veröffentlicht: „Warum finden wir einige Tiere so süß?“. In dieser Folge erhalten wir eine Antwort auf die Frage, warum uns manche Wüstenbewohner so niedlich zu sein scheinen.

Hier der Videolink

Ermöglicht wurden die Filmexpeditionen von der Michael Succow Stiftung im Rahmen des CADI-Projekts.

In Usbekistan wurde eine Gruppe von 35 Saiga-Antilopen mit Kamerafallen aufgenommen. Der Ort der Sichtung war dabei symbolisch – im Naturschutzgebiet „Saigachij“ auf dem Ustjurt-Plateau. Die Kamerafallen im usbekischen Wüstenschutzgebiet wurden im Rahmen des CADI-Projekts aufgestellt.

Die aktuelle Präsenz der Saigas bestätigt die Bedeutung dieses Gebietes für die Erhaltung dieser Tierart und ihrer Lebensräume. Die Saiga ist sowohl im Roten Buch Usbekistans als auch in der Internationalen Roten Liste in der Kategorie „vom Aussterben bedroht“ aufgeführt. Jegliche Jagd der Saiga ist untersagt.

 

Nach fast einjähriger Abwesenheit ist der Leopard „Tay Sheri“ zurück in Ustjurt (Kasachstan)!

Das Tier (Panthera pardus saxicolor), das seinen Kosenamen im Rahmen eines Wettbewerbs erhielt, präsentierte sich den im Rahmen von CADI aufgestellten Kamerafallen im Dezember 2019 und Januar 2020. Wo sich das Tier in der Zwischenzeit aufhielt, kann nur spekuliert werden. Voraussichtlich verließ Tay Scheri das Schutzgebiet auf der Suche nach einem Weibchen oder neuen Wasserstellen.

Der Leopard wurde im Schutzgebiet Ustjurt erstmals im September 2018 mit einer im Rahmen eines Projekts der Rufford-Stiftung aufgestellten Kamerafalle aufgenommen. Die Sichtung wurde im Rahmen von CADI verschiedene Male bestätigt. Darauf aufbauend haben Experten des ACBK eine wissenschaftliche Begründung zur Aufnahme des Leoparden in das Rote Buch Kasachstans vorbereitet, die bereits eine positive Stellungnahme des Staatlichen Umweltgutachters erhalten hat. Darüber hinaus wurde den staatlichen Behörden ein Aktionsplan zum Schutz des Leoparden in Kasachstan vorgelegt.

Die Republik Usbekistan ist dem Weltbiodiversitätsrat (IPBES) als 136. Mitgliedsstaat beigetreten.

Der Beitritt zur IPBES-Plattform eröffnet Experten der zuständigen Regierungsstellen, akademischen Einrichtungen und NGO’s Zugang zu aktuellen wissenschaftlichen Ergebnissen, die dem Land helfen, geeignete Maßnahmen zum Erhalt Biologischer Vielfalt und zur Bekämpfung der Bodendegradation zu treffen. Ebenso steigt der Einfluss Usbekistans auf die internationale Agenda.

„Ich heiße Usbekistan herzlich willkommen – die IPBES-Familie wächst weiter, sowohl in Größe und Ausmaß des Engagements als auch in der Wirkung“, sagt Dr. Anne Larigauderie, Geschäftsführerin der IPBES.

Das CADI Projekt in enger Kooperation mit dem Institut für Biodiversität hat den IPBES Beitritt Usbekistans im Rahmen verschiedener Workshops und Verhandlungen mit politischen Entscheidungsträgern begleitet und unterstützt.

Die winterkalten Wüsten Zentralasiens sind bisher nicht in der Welterbeliste der UNESCO berücksichtigt. Dass sie das Potential dazu haben, betont nun eine aktuelle Studie der IUCN.

Vor diesem Hintergrund versammelten sich auf Einladung des CADI-Projekts vom 28.-31. Januar 25 Experten aus Kasachstan, Turkmenistan und Usbekistan auf der Insel Vilm, um eine mögliche Nominierung des Bioms zu diskutieren. Die Vorbereitung und Unterstützung einer Naturerbenominierung der winterkalten Wüsten ist eines der Ziele des CADI-Projekts.

Als Ergebnis des Workshops haben die Teilnehmer der drei Länder in einer gemeinsamen Deklaration den Willen bekundet, eine serielle transnationale Nominierung zu initiieren. Das serielle Welterbe soll verschiedene Wüstenschutzgebiete in Kasachstan, Usbekistan und Turkmenistan umfassen. Durch die gemeinsame Nominierung soll der Naturschutz der Gebiete, das grenzüberschreitende Management der Stätten und die regionale Zusammenarbeit insgesamt gestärkt werden.

Der fünfte CADI Newsletter ist da! Hier informieren wir Sie über aktuelle Entwicklungen und Ergebnisse aus unserem Projekt. Der aktuelle Newsletter steht zum Download in der Mediathek, hier können Sie sich auch für den Erhalt zukünftiger CADI Newsletter anmelden.

Das Filmteam des YouTube Kanals „Vse Kak U Zverei“ hat einen weiteren Clip veröffentlicht: „Schreckliche Acht“. In dieser Folge ist die Rede von besonders abscheulichen Wüstenbewohnern und deren Merkmalen.

Hier der Videolink

Das Drehteam von Vse Kak U Zverei hat von Mai-Juni beeindruckendes Material in den Wüsten Kysylkum und Aralkum sowie auf dem Ustjurt-Plateau in Kasachstan und Usbekistan gesammelt. Ermöglicht wurden die Filmexpeditionen von der Michael Succow Stiftung im Rahmen des CADI-Projekts.