Mit einem Kick-off Workshop am 29. April begann die Erarbeitung eines NAMA in Usbekistan zum Schutz und der Restauration von Wüstenhabitaten in Zentralasien. An dem Online-Workshop nahmen ca. 30 Teilnehmer aus Politik, Internationalen Organisationen, wissenschaftlichen Institutionen und NGOs teil. Die Erarbeitung des NAMA wird von der Michael Succow Stiftung im Rahmen des CADI Projekts unterstützt.

NAMA (Nationally Appropriate Mitigation Action) ist ein Finanzierungsinstrument unter der Klimarahmenkonvention UNFCCC. Es unterstützt Partnerländer dabei, ambitionierte Maßnahmen gegen den Klimawandel zu ergreifen.

An der NAMA Entwicklung in Usbekistan beteiligen sich renommierte Ökologen und Politiker. Ziel ist die Wiederherstellung natürlicher Saxaul-Vegetationsgesellschaften der turanischen Wüsten. Diese stellen in ihrem Ausmaß eine bedeutende Senkenfunktion für Treibhausgasemmissionen dar, sind aber durch nicht-nachhaltige Nutzung, vor allem durch Beweidung und Feuerholzentnahe, stark degradiert. Nach wissenschaftlichen Untersuchungen der Universität Greifswald sind nur noch ca. ¼ der zentralasiatischen Saxaulgesellschaften erhalten.

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