Auf dem Weg zur transnationalen Welterbenominierung der winterkalten Wüsten Zentralasiens im Rahmen des CADI Projekts haben die teilnehmenden Staaten eine weitere wichtige Hürde genommen.

Fristgerecht ein Jahr vor der geplanten Einreichung der Nominierungsunterlagen im Februar 2022 haben Kasachstan, Turkmenistan und Usbekistan ihre nationalen Vorschlagslisten („tentative list“) um die Stätte „Winterkalte Wüsten von Turan“ erweitert.

Das serielle, transnationale Welterbe umfasst insgesamt 9 Schutzgebiete, u.a. in den Wüsten Aralkum, Karakum, Kysylkum und Ustjurt. Durch die gemeinsame Nominierung soll der Naturschutz der Gebiete, das grenzüberschreitende Management der Stätten und die regionale Zusammenarbeit insgesamt gestärkt werden.

Die winterkalten Wüsten Zentralasiens sind das weltweit einzige Biom, da bisher nicht in der Welterbeliste der UNESCO berücksichtigt ist. Dass sie das Potential dazu haben, betont eine aktuelle Studie der IUCN.

Grundlage für die Nominierung bildet eine gemeinsame Deklaration als Ergebnis eines CADI Workshops auf der Insel Vilm.

Artikel zur Nominierung in der Deutschen Allgemeinen Zeitung (DAZ) – Asia (08.02.2021)